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POSTED BY Likka 10. Januar 2018

Ein echter Sport?

Professionell Computer spielen? Michael Dyck aus Rostock ist sich sicher: Dem elektronischen Sport gehört die Zukunft

Wenn Michael Dyck über seinen Sport spricht, ist er ein bisschen wie drei Rechner, die neben ihm aufgestellt sind. Schnell ist er dann, präzise und bestimmt. Man müsse sich die Gelder anschauen, die involviert sind, sagt er. Hunderte Millionen weltweit. Vor allem aber nur daran denken, wie wir lebten. Für ihn ist der elektronische Sport ein Abbild unseres derzeitigen Seins, das längst diktiert wird von Einsen und Nullen, der Grundlage jeder digitalen Information. Wettkämpfe in der virtuellen Welt, Sport-Simulationen, Fantasie- und Rollenspiele, selbst solche, in denen Waffen genutzt werden. „Absolut“ sagt er, sie alle seien ein richtiger Sport.


QUELLE

E-Sports: Mit Daddeln zum Millionär
Michael Dyck zählt zu den Pionieren der deutschen Gaming-Szene. Er hat als Profi mit seinem Team Enro Griffins viele Pokale abgeräumt. In seiner Talentschmiede trainieren Zocker Taktiken, die ihnen mal viel Geld einbringen könnten.

Rostock: Sie nennen sich KuroKy oder Miracle, sind kaum älter als 20 und haben sich mit Computerspielen wie „Dota 2“ oder „Counter Strike“ zu Millionären gezockt. Das Geschäft der Profi-Gamer, E-Sports, boomt und gilt als am schnellsten wachsende Sportart der Welt. Die Stars der Szene werden bei internationalen Turnieren in ausverkauften Stadien gefeiert wie Popstars, über Streaming-Dienste verfolgen Millionen Fans ihre Wettkämpfe.


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